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DVD-Kinopreview: "THAT'S WHAT I AM" mit Ed Harris

szenenbild1.JPGHaben auch Sie »Stand by me« geliebt? Halten auch Sie »Der Club der toten Dichter« für eine der packendsten Beschreibungen des Versuchs, zu sich selbst zu finden? Dann wird Ihnen »Thats what I am« genauso zusagen: Der Film, der im Juli als DVD herausgegeben wird, wird als familienfreundliches »Feel-Good«-Movie gehandelt, ist aber weit mehr als »nur« seichte Unterhaltung zwischen Kartoffelchips und Zitronenlimonade. Vor dem Hintergrund einer jugendlichen Entwicklungsgeschichte, bei der es um die Selbstbehauptung innerhalb der Peergroup und natürlich um das erste zarte Sich-Heranwagen an die große Liebe geht, kristallisieren sich die großen Themen um Toleranz, um Vorurteile, um den Mut, zu sich zu finden und zu sich selbst zu stehen, immer mehr heraus: Bis diese gewaltigen abstrakten Begriffe, mit denen Kinder und Jugendliche ringen müssen, um ihnen ihre eigene konkrete Gestalt zu geben, glasklar im Raum stehen, so greifbar, dass der Zuschauer die Hand nach ihnen ausstrecken könnte, um sich selbst zu hinterfragen. Wo stehe ich? Habe ich meine persönlichen Werte gefunden, habe ich mich selbst entdeckt und bin ich bereit, das, was mich ausmacht, den, der ich bin, zu verteidigen?

Der Film für die ganze Familie »Thats what I am« erzählt dabei vom 12-jährigen Andy, der von seinem Lehrer Mr. Simon, gespielt von Ed Harris, der bereits in zahlreichen Kinohits wie »The Truman Show«, »A beautiful Mind« oder »Klang der Stille« herausragte, zu einer Projektarbeit »verdonnert« wird: Doch ausgerechnet Stanley, der Außenseiter der Schule und bekannt als »Big G«, soll mit Andy zusammenarbeiten. Aber Big G mit seinen großen Ohren und den roten Haaren ist nicht wirklich der Vorzeigefreund, den ein Junge mitten im Kampf um die Selbstfindung an seiner Seite haben will, insbesondere dann nicht, wenn es auch darum geht, das beliebteste aller Mädchen für sich zu gewinnen...
Inmitten dieser allseits bekannten, pubertätsspezifischen Selbstbehauptungsrituale bricht die Fassade der Oberflächlichkeit zusammen. Als Mr. Simon Opfer einer bösartigen Intrige wird, muss nicht nur der Lehrer um seine Integrität und Würde kämpfen, auch für die Jungen ist es an der Zeit, ihren Mut zu prüfen: Ist es möglich, der zu sein, der man sein will? »Einfühlsam«, »ironisch« und absolut »inspirierend«, wie die Variety Reviews schreibt, nimmt »Thats what I am« die ganze Familie mit auf die Entdeckungsreise zu sich selbst.


Vierzig Jokers-Freunde haben nun die Chance, jeweils vier Tickets für die Kino-Preview in einem von zehn deutschen Kinos zum DVD-Start des unterhaltsamen Feel-Good-Movies zu gewinnen! Die Preview findet am Sonntag, den 10. Juli um 15 Uhr in einem der folgenden Kinos Ihrer Wahl statt: Berlin, UCI Colosseum | Bochum, UCI Ruhrpark | Düsseldorf, UCI Düsseldorf | Dresden, UCI Elbpark | Freiburg, Harmonie Kino | Hamburg, UCI Mundsburg | Köln, UCI Hürth Park | Leipzig, UCI Nova Eventis | München, Atelier | Stuttgart, UFA Palast

Ab 15. Juli 2011 ist »Thats what I am« auf DVD und BluRay im Handel erhältlich!

Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=jDjAJ734Xv8

Link zur offiziellen Webseite:

http://www.thatswhatiammovie.com/

So einfach können Sie gewinnen:

Schicken Sie uns einfach eine Mail mit der Betreffzeile "Thats what i am" an aktion@jokers.de Teilen Sie uns Ihre Adresse mit und sagen Sie uns, in welchem Kino Sie und Ihre drei Begleiter den Film ansehen wollen.

Wir drücken Ihnen die Daumen!



29.06.2011, 12.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Naokos Lächeln

naokos-laecheln_artwork_plakat_a3.jpg"Nur eine Liebesgeschichte" so lautet der Untertitel zu dem poetischen Meisterwerk »Naokos Lächeln«, im Original: »noruwei no mori« (Norwegian Wood) von Haruki Murakami. Doch was so lapidar daherkommt, sich so unscheinbar als eine kleine Erzählung um die Liebe tarnt, ist ein ominöses Prunkwerk, das vehement Leidenschaft gegen Verzweiflung ausspielt. Und uns, den Lesern, den Filmliebhabern, bleibt nichts Anderes übrig, als uns von diesem intensiven, wort- und bildgewaltigen Einblick in die menschliche Seele bannen zu lassen. »Naokos Lächeln« kommt nun in die deutschen Kinos:


Toru hat die Mitte Dreißig bereits überschritten, als ihn «Norwegian Wood, Beatles-Ohrwurm und Lieblingslied der jungen Japanerin Naoko, das er zufällig hört, zusammenbrechen lässt: »And when I awoke I was alone. This bird has flown Isnt it good? Norwegian wood«. Mit den Zeilen des Songs taucht er unvermittelt ein in seine eigene Reise in die Vergangenheit, zwanzig Jahre zurück, in die 1960er Jahre eines Japan, in dem sich die junge Generation wie überall auf der Welt auf die Suche nach sich selbst macht: »I once had a girl / Or I should say, she once had me«. Nicht alle erreichen ihr Ziel, finden ihren Sinn: Torus Freund Kizuki setzt, kaum 17-jährig, seinem Leben ein Ende. Über diesen Selbstmord bricht die Freundschaft von Toru, der sich selbst als Durchschnittsjungen empfindet, und der stillen, anmutigen Naoko auseinander: Naoko zieht sich in die Einsamkeit zurück, begibt sich schließlich in ein abgelegenes Sanatorium, während sich Toru in wilde Ablenkung stürzt, die ihm die Bekanntschaft mit der lebenslustigen Midori schenkt. Viel mehr als »Nur eine Liebesgeschichte« ist die Essenz des wortgewaltigen Romans von Haruki Murakami, der sich in dieser rückblickenden »Studie« der gewaltigen Dialektik von Todessehnsucht und Lebenshunger, Einsamkeit und Sinnsuche, Verzweiflung und Hoffnung stellt.


Jetzt ist die Erzählung, die 2001 unter dem Titel »Naokos Lächeln« das erste Mal auf Deutsch publiziert wurde, von dem vietnamesischen Regisseur Tran Anh Hung verfilmt worden: »Im Leid kann sich Schönheit verbergen«, fasst Tran Anh Hung sein Werk, das von einer bilderreichen Poesie durchdrungen ist, zusammen. Und wahrlich: Unabhängig davon, ob Sie den Roman von Haruki Murakami bereits kennen oder ob Sie mit dieser intensiven Liebesgeschichte das erste Mal in der Verfilmung in Berührung kommen: »Naokos Lächeln« geht unter die Haut.


Der japanische Autor Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, ist der gefeierte und mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Verfasser von Romanen und Erzählungsbänden.


naokos-laecheln_stills_02.jpgAuch hat er die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt. »Naokos Lächeln«, im Original »noruwei no mori« (Norwegian Wood), wurde gleich nach seiner Erstveröffentlichung im Jahre 1987 in Japan zum Kultbuch und in 33 Sprachen übersetzt. Dabei ist Haruki Murakami auch in deutschsprachigen Landen durchaus kein Unbekannter: Mitte des letzten Jahrzehnts (2005) sorgte sein anderer weltbekannter Entwicklungsroman für helle Empörung im »Literarischen Quartett«: Die in »Gefährliche Geliebte« geschilderten Sexszenen wurden von den Kritikern mehr als polemisiert. Wer in »Naokos Lächeln« nach vergleichbaren Beschreibungen sucht, wird enttäuscht sein: Natürlich geht es in dieser »Liebesgeschichte« auch um Erotik, um Sex, und doch: Im Vordergrund steht immer das mal zarte, mal heftige Streben nach Erfüllung, nach der Erkenntnis des fernen Sinns dieses so leidenden, so schönen Lebens, stets begleitet von der eindringlichen Musik des Komponisten Jonny Greenwood, der bereits 2007 mit seinem Soundtrack zu Paul Thomas Andersons Film There will be Blood glänzte.


Bei Jokers haben Sie die Chance, einmal zwei Freikarten für den Kinohit »Naokos Lächeln« sowie eine CD mit dem Soundtrack zum Film zu gewinnen!


Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an:


aktion@jokers.de


mit der Betreffzeile »Naokos Lächeln«. Wir drücken Ihnen die Daumen, dass Sie sich bald von »Naokos Lächeln« verzaubern lassen können!


Wer mehr über »Naokos Lächeln« (Kinostart am 30.06.2011) erfahren möchte, findet hier alle Infos:

http://naoko.pandorafilm.de/






22.06.2011, 21.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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