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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Musik

Weiße Weihnacht

Jedes Jahr habe ich das Gefühl, dass die Zeit noch ein wenig schneller vergangen ist. Schon wieder befinden wir uns mitten in der Adventszeit, schon wieder duftet es überall nach Lebkuchen, die Straßen sind mit den Christkindlesmärkten hell erleuchtet und wunderbar geschmückt. In den Kaufhäusern und Cafés schmachten die besten Weihnachtssongs, die Kinder laufen jeden Morgen zum Fenster, um zu sehen, ob es denn endlich schneit...

Doch die Vorweihnachtszeit ist für einige auch Stress. Plätzchen müssen gebacken werden, Geschenke besorgt und verpackt werden, der Christbaum ausgesucht und dekoriert werden... Wie begegnen Sie diesen Herausforderungen des Advents? Wie entspannen Sie sich? Jeder hat da ja so seinen Geheimtipp... Bei dem einen ist es ein heißes Fußbad, der andere liest Wintergedichte, der nächste entfacht ein wohliges Kaminfeuer...

Ich habe mir gestern eine CD mit Weihnachtsliedern eingelegt und vor mich hingeträumt. Mein Favorit aus der CD-Box „Christmas Legends“ mit sage und schreibe sechs Scheiben (für nur 9.99 €!) ist „White Christmas“, gesungen von Bing Crosby.


White Christmas

I'm dreaming of a white Christmas

Just like the ones I used to know

Where the treetops glisten and children listen

To hear sleighbells in the snow

I'm dreaming of a white Christmas

With every Christmas card I write

May your days be merry and bright

And may all your Christmases be white

I'm dreaming of a white Christmas

With every Christmas card I write

May your days be merry and bright

And may all your Christmases be white





(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

Jokers 07.12.2009, 15.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Für zu spät Geborene

Joe CockerSind Sie auch schon ein bisschen Hippie? Es fällt zur Zeit ja schwer, das Thema „40 Jahre Woodstock“ auszuklammern. Wenn man die verwackelten Bilder des Kultkonzerts sieht, die noch heute legendären Bands und die entrückten Gesichter der Festivalteilnehmer, kann man fast ein wenig neidisch werden. Solche Entspanntheit und pure Lebensfreude strahlt das Ganze bis heute aus!

Eine halbe Million Menschen fanden sich in Bethel im Bundesstaat New York zu diesem Mega-Konzert zusammen und ließen sich auch von Regen, Sturm und chaotischen Verhältnissen nicht den Spaß verderben. Dokumentationen und Filme wurden über das Phänomen „Woodstock“ gedreht und so mancher Musiker – sollte er nicht wie Janis Joplin und Jimi Hendrix übermäßigem Drogenkonsum zum Opfer gefallen sein – zehrt noch heute vom damaligen Ruhm.

Wer Folk, Blues, Soul und Rock liebt, der gerät bei Nennung des Namens „Woodstock“ noch immer ins Schwärmen. Haben Sie mal den Auftritt von Joe Cocker bei diesem Festival gesehen? Ein Herumzappeln und Schreien ist das – da ist so viel Kraft drin, da kommt einem ein Bühnenauftritt vieler anderer heutiger Musiker geradezu lahm dagegen vor.

Ok, Sie möchten das jetzt auch selbst versuchen und mal ein wenig abrocken. Kann ich verstehen und empfehle Ihnen unser Joe Cocker Songbook für Gitarre, Keyboard und Gesang. „Woodstock“ für zu spät Geborene sozusagen ...


(Geschrieben von Matthias Stöbener)

Jokers 09.09.2009, 09.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Beam mich in den Urlaub

BossanovaBossa Nova. Klingt nach Sommernacht und kühlen Drinks. Für mich der perfekte Soundtrack für heiße Nächte, genauso wie Bar- und Loungemusik aus Kuba und anderen karibischen Ländern. Der Trend zu den coolen Sounds ist seit einigen Jahren ungebrochen und ich finde, man kann (und will) sich dem auch gar nicht entziehen.

Weil ich mir in meinem Alter nicht mehr die Nächte in irgendwelchen Clubs um die Ohren schlage, ist es schön, wenn sich die südlichen Klänge auf der heimischen Terrasse ausbreiten und sich der Feierabend irgendwie ein wenig lässiger anfühlt.

Ich kann vom Urlaub träumen oder mir vorstellen, weißer Strand und zart brandendes Meer lägen gleich hinter dem Rasen. Die Tageshektik verschwindet mehr und mehr und macht Platz für Entspannung.

Nun will ich der Art von Musik nicht Unrecht tun und sie komplett in den Hintergrund verweisen, aber man kann natürlich auch wunderbar dazu lesen. Zum Beispiel mal wieder südamerikanische Autoren wie Isabel Allende, Carlos Fuentes oder Mario Vargas Llosa. Die finden Sie natürlich bei Jokers zum kleinen Preis.

Es muss also nicht immer der ganz große Urlaub sein – manchmal bewirkt ein wenig Chillout-Musik in Begleitung eines stimmungsvollen oder spannenden Buches auch schon ganz viel. Probieren Sie es doch einfach mal aus, es kostet ja schließlich nicht viel:

Chillout-Musik

(Geschrieben von Matthias Stöbener) 

Jokers 19.08.2009, 13.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Technik-Freak am Dirigentenpult

KarajanDie Rede ist von Herbert von Karajan, seinerzeit jüngster Generalmusik- direktor Deutschlands.

Seine Begeisterung für Technik beschränkte sich nicht allein auf die vielen Möglichkeiten, Musik aufzu- zeichnen. Karajan liebte schnelle Autos, flog seine Privatflugzeuge selbst und steuerte seine schnittigen Yachten hart am Wind übers Mittelmeer. Als er wieder einmal zu einer Aufführung an der Mailänder „Scala“ erschien, wurde er gefragt: „Kommen Sie noch per Flugzeug oder schon mit dem Untersee-Boot?“

Der Maestro gab sich betont lässig, dirigierte schon mal im Rollkragen-Pullover, was fast als skandalös galt. Sein Umgang mit dem Jetset, seine Villen in St. Tropez und St. Moritz, seine Ehen – es gab Schlagzeilen.

Wer je unter Karajan musizierte, kennt ihn anders: ein besessener Perfektionist, der weder sich selbst noch das Orchester schonte, bis der letzte Klang so saß, wie er es wollte. Über 200 Millionen Tonträger hat Karajan verkauft, der am 16. Juli vor 20 Jahren in Salzburg starb.


(Geschrieben von Peter Konietschke)

Jokers 22.06.2009, 09.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Barrierefreier Angriff

mp3Im September letzten Jahres startete Amazon sein MP3-Musikangebot in Amerika. Nun heißt es, dass Amazon damit auch nach Europa kommen will. Hier wartet ein großer Markt auf die Amerikaner. Wie Ebay, Google und Microsoft zum großen Teil von uns europäischen Kunden leben, so kann sich natürlich auch Amazon das außeramerikanische Geschäft ent- gehen lassen. Musik-Downloads waren noch ein weißes Land auf der Amazon-Landkarte. Da waren die Apple-Amis etwas früher aufgewacht. Sie rollten den europäischen Markt schon früher auf.

Aber nun will Amazon in Europa auch mit Macht auftrumpfen. Man will noch in 2008 Songs ohne DRM anbieten, was den Vorteil hat, dass man sie auf fast allen marktgängigen Geräten abspielen und für den persönlichen Gebrauch brennen kann. Mehr als 3,3 Mio. Songs aller großen Labels sollen angeboten werden. Das wird ein virtueller Krieg zwischen den Amis auf europäischem Grund werden. Noch ist nicht ausgemacht, wer gewinnt: Apple oder Amazon. Europäer, so scheint es, spielen, wo es im Internet um Geld geht, kaum eine Rolle. Sie dürfen die zu kolonisierenden Eingeborenen stellen.

Jokers 15.02.2008, 12.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul is still alive

Beatles"Und dann habe ich mich einen Nachmittag hingesetzt und einfach mal verschiedene CDs meines Sohnes durchgehört. Die Texte, also wirklich, die waren erschütternd: Nichts als Gejam- mere und Klagen von postpubertier- enden Rotzlöffeln, die noch nichts zum Wohl der Gesellschaft beigetragen haben!" Mein Freund war empört: Von Musik verstehe die junge Generation überhaupt nichts.

Ich versuchte ihn mit dem Argument zu besänftigen, dass unsere Eltern das- selbe von uns behaupteten, als wir früher unsere Musik hörten. Im weiteren Gespräch stellten wir fest: Die Bandbreite unseres musikalischen Know-Hows ist tatsächlich weit gefächert. Wir kennen praktisch alle Musikrichtungen, die auch unsere Kinder hören. Denn: Seit den 90er Jahren tut sich reichlich wenig in der Musikbranche.

BeatlesAuch heute heben die Jugendlichen ihre Idole auf den Pop-Thron wie wir damals. Aber durch die Überflutung mit Nachrichten sind sie vielleicht doch ein wenig „cooler“ geworden. Oder können Sie sich vorstellen, dass heutzutage eine neue Verschwörungstheorie á la "Paul is dead" noch Anhänger fände? 1966 hieß es, dass Paul McCartney, Komponist, Bassist und Sänger der Beatles, bei einem Autounfall ums Leben kam und durch einen Dop- pelgänger ersetzt wurde. Das war damals die Story in den Zeitungen. Ich denke, heute würde das vielleicht noch eine kurze Meldung unter „Vermischtes“ ergeben und in ein paar Blogs gestreift werden. Damals aber glaubten das Abertausende! Übrigens vertraten damals auch viele noch die These, dass Elvis Presley dafür "still alive" sei.

Ob die damalige Stimmungslage – manche nannten sie hysterisch - nun gut oder schlecht war, will ich hier gar nicht beurteilen. Heute jedenfalls können wir festhalten: Paul McCartney feiert heute, am 18. Juni, Geburtstag. 1942 wurde er in Liverpool geboren.

Auch wenn ich ihm noch nie begegnet bin, gehe aber davon aus, dass er noch lebt und ich nicht seinen Doppelgänger in den Zeitungen und im Fernsehen sehe.

Mehr über die Beatles

Jokers 18.06.2007, 07.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Autoren-Band

MusikSchriftsteller und singen. Diese Kombination war mir bislang eher suspekt. Schon mit dem Minne- sang konnte ich wenig anfangen. Da war es mir nur recht, dass man von Autoren, die Musik machen, eher selten hört. Ok, Sophie Auster, die Tochter des ameri- kanischen Schriftstellers Paul Auster, singt - und zwar sehr erfolgreich. Aber das ist ja nur eine indirekte „Schreib-Sing“-Verbindung.

Umso überraschter war ich, als ich vor wenigen Tagen von einer Band namens „Rock Bottom Remainders“ las. Frei übersetzt mit „Die kaputte Ramschware“. Sie setzt sich zusammen aus bekannten amerikanischen Autoren und Comiczeichnern. Das wohl berühmteste Mitglied spielt Gitarre und ist der legendäre Horrorbuchautor Stephen King („Es“, „Shining“, „Carrie“).

Nicht weniger populär dürfte Matt Groening sein, der Erfinder der Comic-Serien „Die Simpsons“ und „Futurama“. Bei den „Rock Bottom Remainders“ fungiert er als Backgroundsänger. Die Autorin Amy Tan („The Joy Luck Club“, „Töchter des Himmels“, „Der Geist der Madame Chen“) spielt Schlagzeug und ist Backgroundsängerin.

Außerdem sind in der Band: Scott Turow („Der Befehl“, „Das Gift der Gewissheit“), Greg Iles (sein bekanntester Roman „24 Hours“ wurde als „Trapped“ verfilmt – in den Hauptrollen Charlize Theron und Kevin Bacon), Kathi Kamen Goldmark („And My Shoes Keep Walking Back to You”), der Journalist Mitch Albom, der Kolumnist und Pulitzer-Preisträger Dave Barry, Thrillerautor Ridley Pearson („Die verborgene Schuld“, „Außer Kontrolle“), der Romanautor James McBride („The Color of Water“), sowie Roy Blount Jr.

Zwar hat die Band bislang keine einzige Platte herausgebracht. Bekannt sind sie trotzdem, zumindest in den USA. Ob das aber an ihrem Gesangstalent liegt, wage ich persönlich zu bezweifeln…

Jokers 26.03.2007, 08.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Cash in den Ohren

Johnny CashJohnny Cash, die große Countrymusic- Legende wäre vor ein paar Tagen 75 Jahre alt geworden. Ich feierte auch vor ein paar Tagen meinen Geburtstag. Noch höchstlebendig. Diesmal mit einem Ausflug in die kleine Stadt Landsberg am Lech.

Irgendwie hat der Italiener, der mir dort in der Eisdiele „Dalmatia“ am Marktplatz den Eisbecher servierte, mitbekommen, dass ich mich mit meiner Frau über Johnny Cash unterhalten habe. Was soll ich sagen? Er mischte sich in unser Gespräch ein. Warum? Er, der Eis- dieleninhaber, habe damals dem US-Soldaten Johnny Cash, der in einer Spezialeinheit bei Landsberg stationiert war, auch schon sein italienisches Eis verkauft. Ehrlich! Er könne das beschwören! Alle in Landsberg könnten das bezeugen. Wir sollten nur hinter seine Theke schauen, da würden wir es sofort sehen.

Tatsächlich: Dort hinter dem Tresen hingen alte Schwarzweiß-Fotos vom jungen Johnny-Cash, zusammen mit dem jungen Eisdielen-Besitzer. Während ich meinen Eisbecher auslöffelte und den nostalgischen Erzählungen lauschte, wollte meine Frau von Salvatore wissen, bei welcher Spezialeinheit denn Cash gewesen sei. Salvatore zeigte auf seine Ohren. Wir erfuhren von ihm, dass Johnny Cash während des kalten Krieges in einer Abhörstation eingesetzt war. Aha, sagte ich, das war der richtige Posten für einen Mann mit guten Ohren.

Salvatore verschwand hinter der Theke und legte eine CD ein und wir genossen noch Songs wie „Ring of Fire“ oder „Folsom Prison Blues.“ Wunderbar. Und dann zahlten wir die Rechnung. Cash natürlich!

Jokers 17.03.2007, 08.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kurt Weill


Kurt WeillDer Name des provokanten in Augsburg geborenen Autors Bertolt Brecht ist untrennbar mit dem des Komponisten Kurt Weill verbunden. Im Alter von nur 27 Jahren begann der jüdische Musiker, mit "BB" zusammenzuarbeiten: Daraus entstand das wohl bekannteste Stück des kreativen Duos "Die Dreigroschen- oper".

Kurt Weill, das ergibt seine Biografie, hätte am 3. März Geburtstag. Geboren wurde er im Jahre 1900, gestorben ist er 1950, und zwar am 3. April. Wie so viele Künstler seiner Zeit emigrierte der vom Naziregime Verfolgte in die USA. In New York ansässig, erhielt Weill im Jahre 1943 sogar die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er selbst betonte, dass er zwölf Jahre seines Lebens nur für die amerikanische Bühne komponierte, obgleich er deutscher Herkunft war. Ständig stand er unter Strom, wagte sich an ein musikalisches Abenteuer nach dem anderen. Er befand sich gerade mitten in seiner Arbeit an dem Musical "Huckleberry Finn" nach Mark Twain, als er einem Herzinfarkt erlag.

Weil er dieser Tage Geburtstag hätte, will ich Sie auf eine besondere CD hinweisen: "Piero Odorici Quintet plays Kurt Weill" bringt zehn der schönsten Songs von Kurt Weill.


Jokers 03.03.2007, 08.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kurt überholt Elvis

Elvis PresleyDer Elvis-Club in Berlin berichtet auf seiner Homepage, dass der Rock'n- Roll-Star Elvis Aaron Presley mit der tollen Tolle nicht mehr der Meistver- diener unter den toten Stars ist. Inzwi- schen wurde er von einem gewissen Kurt Cobain überholt. Der war Sänger und Texter bei der einstigen Grunge- Band Nirvana. An die 50 Millionen Dollar wurden dem Sänger überwiesen, zu dessen größten Hits der Titel „Smells Like Teen Spirit" gehört. Kurt Cobain war nicht nur Rockmusiker, sondern auch Lyriker, Comic-Zeichner und Maler. Zusammen mit dem Schriftsteller William S. Burroughs brachte er eine CD heraus. Dabei unterlegte Cobain den Borroughs-Text „Priest They Called Him" mit Melodien seiner Gitarre. Kurt Cobain, der drogen- abhängig war, erschoss sich am 5. April 1994.

Den Erben von Elvis Presley, der bereits vor 30 Jahren von uns gegangen ist, werden für seine Musik, seine Filme und seine Merchandising-Rechte noch satte 40 Millionen US-Dollar in die Kasse gespült.

Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes" listete unter den posthumen Großverdienern weitere Musiker auf. Ein enormes Einkommen nach ihrem Ableben können Ray Charles, Johnny Cash und Bob Marley vorweisen. Kann ich nur hoffen, dass die reichlich bedachten Erben die Gräber der verblichenen Stars mit größter Dankbarkeit hegen und pflegen.

Links:

http://www.elvisclubberlin.de/

Elvis Presley bei Jokers

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Die Beatles bei Jokers


Johnny Cash bei Jokers

Ray Charles bei Jokers

Jokers 24.11.2006, 08.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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