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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Zum Schmunzeln
Brille nicht vergessen!
Mal ehrlich, lieber Mann: Wo gucken Sie hin, wenn im Hochsommer wieder haufenweise Frauen in kurzen Röcken und engen Tops durch die Straßen flanieren? „Mann“ braucht kein schlechtes Gewissen haben, wenn er mal einen Blick riskiert. Es kann nämlich passieren, dass sich auch eine Frau mal umdreht, wenn ein durchtrainiert gestählter, sonnenverwöhnter Männerkörper vorbeischlendert. Sagt zumindest meine Frau, und der will ich mal glauben.
Letztes Mal habe ich bei meinem Stadtbummel die folgende Erfahrung gemacht: Ich hatte meine Brille zu Hause liegen lassen, was eigentlich nicht weiter schlimm ist. Ich muss nicht unbedingt meine Brille dabei haben, wenn ich einfach nur durch die Straßen bummeln will. So gut sehe ich immer noch. Aber dann blieb mein Blick an einem knallig orangefarbenen Shirt hängen. Nein, kein verlockender Frauenkörper steckte in dem Shirt,
ein Mann trug das Shirt zur Schau. Ich konnte, so sehr ich mich auch anstrengte, einfach nicht entziffern, was auf das Shirt gedruckt war. Unauffällig versuchte ich mit zusammengekniffenen Augen, den Text doch zu entziffern, während ich langsam, ganz langsam, an dem Mann vorbei ging. Es war nicht unauffällig genug. „Kann ich helfen?“, sprach er mich grinsend an, als ich, meine Augen auf seine Brust fixiert, gegen einen Laternenpfahl stieß. Ich musste die Katze aus dem Sack lassen und fragte ihn unverblümt nach dem Aufdruck. „Read books not T-Shirts“, entgegnete der Mann lachend. Ich lachte ebenfalls laut auf: Read books, not T-Shirts! Wenn das kein gelungener Spruch für ein T-Shirt ist!
Ich habe nicht gefragt, wo der Mann das T-Shirt gekauft hat. Jetzt könnte er es auch in unserem T-Shirt-Shop bestellen, denn klar: Den Spruch habe ich gleich auf einem unserer T-Shirts verewigt. Aber auch die Zitate „Never judge a book by its movie“ oder „Gesegnet seien alle, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten“ finde ich ganz witzig.
Übrigens: vom 30.07. - 01.08. können die Shirts versandkostenfrei bestellt werden.
Der Gutscheincode lautet: GRATISWOCHENENDE
T-Shirts im Jokers T-Shirt-Shop
Jokers 27.07.2010, 16.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein Kater im xten Frühling
Vom Kater auf das Katzenrudel gekommen ist meine Freundin Susanne. Nach drei Jahren harmonischen Zusammenlebens mit dem betagten Stubentiger begann dieser nach Vollendung seines 19. Katzenjahres müde zu werden. Doch sein Frauchen ertrug den Gedanken nicht, auf ihren lieb gewonnen Wohnungsgenossen verzichten zu müssen. So ging sie schnurstracks ins Tierheim und holte noch zwei zehnjährige Wohnungskatzen ins Haus. Diese sollten, so der Plan, den Lebensabend des alten Herrn versüßen und wenn möglich verlängern.
Doch selbst „Das große Felidae-Katzenbuch“ von Akif Pirincci, „Nero Corleone“ von Elke Heidenreich, „Schmitz´ Katze“ von Ralf Schmitz oder „Die Katze, die rückwärts lesen konnte“ von Lilian Jackson Braun hatten Susanne nicht auf das Pelztheater vorbereiten können, das nun folgte.
Denn die neue Bewohnerin „Blacky“ ist zwar lieb und anhänglich. Allerdings auch nicht kastriert. Den gesetzten Herrn bringt das völlig aus dem Häuschen. Halbblind, stocktaub und zeugungsunfähig sollte er eigentlich längst über den Dingen stehen. Doch die jüngeren Katzendamen bescheren ihm den dritten Frühling. Trotz schmerzender Hüfte und kurzem Atem jagt er die Damen über Kratzbaum, Polstersessel, Näpfe und Teppiche und besteigt sogar die Höhen des Bücherregals wieder. Blacky und Lucy freut das nicht immer. Und so erwartet Susanne jeden Morgen eine neue Überraschung in Form von umgestürzten Wäscheständern, zerpflückten Büchern, hier und da einem Häufchen Erbrochenem.
Der Kater allerdings, der noch zwei Monate dem Leben zuvor dem Leben Ade zu sagen schien, lebt jetzt seinen xten Frühling aus. Susanne dagegen ist in ihrer Not kurz davor, selbst ein Katzenbuch zu schreiben. Quasi als Ka(ter)tharsis zum Katzentheater um sie herum.
Bücher rund um Katzen
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Jokers 26.04.2010, 20.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Liebe ist …
Meistens hielt die kleine Jugend-Romanze sowieso nicht so lange, wenn man Miriam glaubt, es waren eben schnell lebige Zeiten. Und so manche Liebeskummer gequälte Göre versuchte sich dann mit keinem anderen Lied als den „Sad Songs“ von Elton John zu trösten – wir schrieben immer noch Mitte der 1980er.
Die Zeiten ändern sich. Der, von dem sie kürzlich noch eine selbst gebrannte Audio-CD mit echt abgefahrenen Soundtracks bekam, wobei die sagenhafte CD allerdings im MP3-Format war, was wiederum ihr Player nicht lesen konnte, also jener übriggebliebene Romantiker teilte ihr mit, dass er eigentlich schon seit langem vergeben ist. Und was tat Miriam?
Nein, sie suchte nicht ihre alten Elton John Platten raus, denn einen Plattenspieler besitzt sie, wie die meisten Mitmenschen heutzutage, nicht mehr. Stattdessen kramte sie ihre seit Jahren verstaubende Wandergitarre hervor, und schnappte sich ein Heft mit Seltenheitswert: Das „Songbook Elton John“ nämlich. 14 seiner Tophits sind hier für Gitarre, Keyboard oder auch Gesang genauestens aufgeführt. So genau, dass Miriam tatsächlich „Don´t go breaking my heart“ auswendig lernte, auf Gitarre und singenderweise. Und eben dieses Stück gab sie nun im Anschluss an ihre Schwelgereien in besseren Zeiten, als sie noch Kassetten statt CDs bekam, zum Besten.
Ich kann nur sagen. Das Songbuch ist toll, aber letztendlich hängt es vom Interpreten ab, wie gut die Lieder rüber kommen …
Jokers 10.04.2010, 10.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Günstiger als die Praxisgebühr
Wer Richtung Wochenende abends den Fernseher einschaltet und bei einer der vielen Comedyshows landet, wird voraussichtlich auch auf ihn treffen: Eckart von Hirschhausen. Er ist im Comedy-Bereich zur Zeit quasi allgegenwärtig.Zum ersten Mal trat er in Jürgen von der Lippes Kuppel-Show „Geld oder Liebe“ mit Zaubertricks auf, dann hat er uns in Harald Schmidts Late Night Show medizinisch-humorige Nachhilfe für alle Fälle des Lebens gegeben und auch in der Tageszeitung stolpert man öfter über seinen Namen. Als König des lustigen Halbwissens vermittelt er oft kuriose und absurde Wahrheiten über medizinische Besonderheiten, Gesundheitsthemen und Quacksalbereien.
Wer sich zum Beispiel schon lange fragt, ob Verheiratete tatsächlich länger leben oder weshalb die Menschen so gern schadenfroh sind, der findet bei ihm kurzweilige Belehrung dazu. Und kompetent sind die Äußerungen des Herrn von Hirschhausen sowieso, ist er doch promovierter Mediziner.
Dass der Autor vom Fach ist, macht das Ganze nicht nur authentischer, sondern irgendwie auch lustiger. Denn Eckart von Hirschhausen lässt auch seine eigene Zunft nicht ungeschoren davonkommen und gibt den Kollegen und ihren berufstypischen Ritualen gern mal einen Seitenhieb mit. Ich empfehle Ihnen das Buch „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ jedenfalls nachdrücklich als Wartezimmer-Lektüre für Ihren nächsten Arzttermin. Der Taschenbuchpreis liegt übrigens unter der Praxisgebühr …
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 15.10.2009, 09.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Schwiegermutters neues Vokabular
Wie Spengler erklärt, sah sich schon Kurt Tucholsky Anfang des vergangenen Jahrhunderts berufen, den Umgangston seiner Mitmenschen zu dokumentieren. Mit „Herrn Wendriner“ sah der Schriftsteller seinen Zeitgenossen buchstäblich „aufs Maul“ und schuf so einzigartige Gesprächsmitschnitte wie: "Gräßlich, so'n feuchter Regentag. Haben Sie Ihren Schirm? Ich nehm immer 'n Schirm mit". Besonders tiefgründiger redete man anscheinend auch gestern nicht.
Welche Vokabeln neben „Hammer“, „voll krass“ und „cool“ heute noch in sind, zählt das Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts „Sprechen Sie Gegenwart“ auf. Das habe ich übrigens gestern meiner Schwiegermutter zum Geburtstag geschenkt. Jetzt weiß sie, was „Ego-Shooter“, „Blackberrys“ und „Extensions“ sind. Außerdem findet sie es „extrem okay“, im „Unterschichtenfernsehen“ Gerichtsshows zu sehen, während sie mir nebenbei mit ihrem neuen Handy „Spam“ „simst“. Da habe ich mir was Schönes eingebrockt!
(Geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 16.06.2009, 20.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL
10 Jahre Mauerfall – die humorvolle Seite
Vor zehn Jahren fiel die Mauer – Deutschland konnte sich wiederver- einigen. Ich finde, wir haben uns in diesen Jahren sehr gut zusammen- gerauft. All die kleinen und großen Meinungsverschiedenheiten, zu denen es nun mal kommt, wenn Menschen lange getrennt waren und dann plötzlich so etwas wie eine Wohngemeinschaft bilden, sind verständlich und auf dem Weg bereinigt zu werden. Oft werden sie mit einer großen Portion Humor getragen. Und Humor war und ist auf beiden Seiten notwendig!Als Wessi bin ich persönlich ein Fan der alten Trabi-Witze. Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten:
Ein anderer Name für "Trabbi-Fahrer" ? - Teilchenbeschleuniger...
Übrigens ist der Trabbi ein echter Fortschritt im Automobilbau: Bei einem
Unfall haben Fußgänger die Möglichkeit, zurückzuschlagen...
Ein Scheich hat gehört, dass es in der DDR ein Auto gibt, das so toll sein muss, dass man zwanzig Jahre auf die Lieferung warten muss. Das kannte er noch nicht mal von seinem Rolls Royce. Natürlich musste der Scheich ein solches Auto haben und hat sofort einen Brief an das entsprechende Kombinat aufsetzen lassen. Als der Brief in der DDR ankommt, ist man natürlich geschmeichelt. Selbstverständlich will man ein so hohes Tier wie einen Scheich nicht 20 Jahre auf ein Auto warten lassen. Der nächste Trabi, der hergestellt wird, wird sofort eingezogen und in das Emirat geschickt. Eine Woche später kommt das Dankschreiben vom Scheich: "Liebe Genossen, ich freue mich auf unsere begonnenen Handelsbeziehungen. In Erwartung des Trabant 601 De Luxe möchte ich ihnen schon mal für das mir übersandte Modell danken ... "
Was ist ein Trabbi mit einem Taschenrechner im Handschuhfach? Die Antwort der DDR auf "Knight Rider".
Warum heißt der Trabbi Trabbi? Wäre er schneller, hieße er Galoppi!
Was ist wenn 5 Trabbis an der Ampel stehen? Tupperparty.
Wie verdoppelt man den Wert des Trabbi? Einmal volltanken! Und wie verdreifacht man seinen Wert ? Eine Banane in den Fond legen.
Wann erreicht der Trabbi seine Höchstgeschwindigkeit? Wenn er abgeschleppt wird!
Aber selbstverständlich gibt es nicht nur Witze ÜBER die DDR. In der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik wurde die eigene Scherzkultur mehr als gepflegt und entwickelte ein spannendes Eigenleben – wohl auch deshalb, weil insbesondere bei politischen Witzen mehr als aufgepasst werden musste. Unser Werk „Witzkultur in der DDR“ präsentiert Ihnen die besten Wort- und Gedankenspiele der DDR.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 27.04.2009, 08.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Heinz, der kleine Anarchist
Der Comedian Mario Barth füllt riesige Hallen, Atze Schröder hat einen lustigen Ruhrpottakzent, Anke Engelke lässt es als Lady richtig krachen und Hape Kerkeling ist ein großer Unterhaltungs-Könner. Nichts gegen die Herrschaften einzuwenden, die sind alle auf ihre Art sehr komisch.Tief in meinem Innersten habe ich jedoch schon immer eine ganz und gar uncoole Vorliebe für Heinz Erhardt. Jetzt, da er anlässlich seines 100. Geburtstags wieder überall zu sehen und zu hören war, wirkt das vielleicht nicht ganz so seltsam, aber im Normalfall wird man – so man sich zu dieser Humorvorliebe bekennt – doch eher belächelt.
Auf viele wirkt Heinz Erhardt mit seinem bärenhaft-drolligen Äußeren und seinen ulkigen Wortspielereien einfach furchtbar altmodisch und betulich. Aber diese unnachahmlichen Wort- und Satzverdrehungen, das virtuose Spielen mit der Sprache in Verbindung mit seinem tölpelhaften Charme – ich fand das immer äußerst liebenswert. Außerdem blitzt hinter den oberflächlich betrachtet putzigen Gedichten oft eine gehörige Portion anarchischer Witz hervor. Das vermutet man zunächst gar nicht, wenn man den pausbäckigen Brillenträger in der bundes- republikanischen Wirtschaftswunderwelt der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts herumkaspern sieht. Vielleicht macht gerade das den Reiz für mich aus: Heinz Erhardt steht für eine ganz andere Welt als unsere, alles an ihm ist langsamer, bedächtiger, aber trotzdem nach wie vor witzig und treffsicher.
Der in Riga geborene Komiker studierte Klavier und Komposition in Leipzig und kam dann über seine Tätigkeit als Radiomoderator in die Öffentlichkeit. Zum Glück, finde ich, denn er gehört unbestritten zu den besten deutschen Komikern. Heinz Erhardt bringt uns immer noch zum Lachen und ist ein absolutes Original.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 27.03.2009, 11.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Ein Dichter mit Humor
Im Zuge meiner Recherche zu diesem Heimatdichter stieß ich auf eine wunderbare Seite: www.gedichte.com . Dort finden Sie allerlei Unterhaltsames, Schönes, Humoriges und Literarisches zu allen Themen, die uns Menschen zu bewegen. Nun, das ist noch nicht das Besondere an dieser Seite, denn Literaturforen gibt es inzwischen ja wie Sand am Meer.
Das wirklich Besondere ist, dass dort einige Autoren im Forum schreiben. Ganz und gar unbezahlt, ganz nah am Volk, im echten Dialog mit den Lesern. Wie eben zum Beispiel auch Ingo Baumgartner, der uns dort unter dem Namen „Ibrahim“ schöne Geschichten und Gedanken schenkt. Wie die Anekdote vom Löwen. So stellt sich „Ibrahim“ auf http://www.gedichte.com/showthread.php?t=53645 die Frage, wie man sich einem Löwen nähert:
Der Löwe ist nicht nur der König der Tiere sondern auch äußerst schreckhaft. Wissen Sie eigentlich, wie man sich diesem prächtigen Geschöpf nähert? Regel Nummer eins: Schleichen Sie sich niemals von hinten an. Auch unter den Löwen gibt es Angstbeißer, seelisch aus dem Gleichgewicht gebrachte Naturen. Regel Nummer zwei: Wenn Sie sich von vorne nähern, strecken Sie dem Leu Ihre Hand entgegen. Sollte diese plötzlich fehlen, versuchen sie es mit der verbliebenen. Und jetzt die wichtigste Vorsichtsmaßnahme: Sprechen Sie beruhigend auf das Tier ein. Etwa so: „Ja, mein liebes Miezekatzi, bist ja ein gar reizendes Muzi. Hast so große Zahndi. Und brummen kann mein Kätzchen, so schön tief brummen. Und wie es die Lippilein hinaufziehen kann, damit man die Zahndilein besser sieht. Und das Rachilein kann es aufreißen, mein Muzikatzi!“ Spätestens jetzt sollte Ihnen der Löwe die Hand lecken. Tut er es nicht, haben Sie noch ungefähr zwei Sekunden Zeit, um sich der herrlichen Schöpfung zu erfreuen.Wie sein erfreutes Publikum mit diesen Ratschlägen umgeht, lesen Sie am besten selber nach.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 16.02.2009, 09.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Für Dummies
Doch das allein brachte mich noch nicht aus der Fassung. Erst als ich las, wie der Jungunternehmer schon im zarten Alter von acht Jahren sein späteres Erfolgsrezept fand, kam ich ins Grübeln: Schon früh vom unbezähmbaren Bedürfnis getrieben, den Dingen auf den Grund zu gehen, legte sich der achtjährige Zuckerberg mit seinem ersten Computer auch gleich das Buch „C++ für Dummies“ zu. So erarbeitete er sich sein Wissen über die wichtigste Programmiersprache der Welt
„Wenn das bei einem Achtjährigen funktioniert, wieso dann nicht auch bei mir“, dachte ich und spazierte bei nächster Gelegenheit in den Buchladen um die Ecke. Nach wenigen Sekunden stand ich auch schon vor dem Regal mit der „Für Dummies“-Reihe. Eigentlich war es schon kein Regal mehr, vielmehr eine ganze Wand. Von „Grundlagen der Mathematik für Dummies“ über „Angstfrei Leben für Dummies“ bis hin zu „Sex für Dummies“ gibt es wohl kein Thema, das nicht auch für „Dummies“ aufbereitet werden könnte.
Ich griff mir die Bücher zu C++ und neurolinguistischem Programmieren. Zum Glück bremste meine Frau die Euphorie. „Denk trotzdem daran, dass es sich immer noch um Programmiersprachen handelt!. Du weißt doch noch, dass Mathematik in der Schule dein schwaches Fach war.“ Sie hatte Recht. Vielleicht sollte ich lieber selbst ein „Für Dummies“-Buch schreiben. Wie wär´s mit „Bücherkauf für Dummies“?
(geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 08.10.2008, 11.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Kussfische
Kürzlich bin ich über eine Meldung aus den USA gestolpert, die mich
zugleich irritierte und belustigte: Mr. Ho, der Betreiber eines
Kosmetik-Salons, setzt tatsächlich kleine Fische als Pediküre-Helfer
ein! Ausschlaggebend war das behördliche Verbot, Rasierklingen zur
Fußpflege zu verwenden. Mr. Ho machte aus der Not eine Tugend und
importierte kurzerhand die Fischlein, die er „Kussfische“ nennt: Die
lieben nämlich Hautschuppen über alles. Und so baden seine Kundinnen
und Kunden ihre Füße in einem Bottich, in dem eine Handvoll der Fische
munter herumschwimmt und sich an der Hornhaut der Klienten gütlich tut.
Die finden es klasse, auch wenn es kitzelt.Ich könnte mir nicht vorstellen, mich freiwillig von Fischen anknabbern zu lassen – auch, wenn es nicht weh tut und der Schönheit dient. Vielleicht sind die Amerikaner wirklich anders als wir Europäer, aber ich vertraue nach wie vor der alten bewährten Methode der Technik. Und ich gehe davon aus, dass Sie ähnlich denken. Denn deshalb haben wir das „Maniküre und Pediküre-Set“ jetzt ins Programm genommen. Das finden wir nicht nur hygienischer, sondern es ist auch definitiv günstiger als ein tierisches Fußbad in einem Schönheitssalon.
(geschrieben von Matthias Stöbener)
Jokers 31.08.2008, 23.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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