Gegen den Trend

      8 Kommentare zu Gegen den Trend

Während der so genannte stationäre Buchhandel entweder zurückgeht oder stagniert, freut sich der Versandbuchhandel über steigende Umsätze. Im letzten Jahr sollen es etwa 10 Prozent Umsatzzuwachs gewesen sein. So meldet es der Bundesverband der Versandbuchhändler. Online habe man etwa 7 Prozent zugelegt. Und das, obwohl es doch im Internet keine Beratung im klassischen Sinn gebe.

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Ein weiterer Trend ist die Zunahme von Gebrauchtbuchbörsen im Web. Immer mehr Menschen würden ihre alten Bücher über Internetauktionshäuser oder andere Gebrauchtbuch-Plattformen wieder verkaufen.

Was mich in dem Zusammenhang interessiert:

Aus welchen Gründen kaufen Sie im Internet Bücher? Und: Würden Sie eine Gebrauchtbuchbörse von Jokers nutzen, wenn es keine Einstellgebühren gäbe?

8 thoughts on “Gegen den Trend

  1. Sonja

    Ich kaufe neu nur Bücher im Internet, von denen ich genau weiß, dass ich sie haben will.
    Gebraucht kaufe oder tausche ich auch schonmal das ein oder andere Buch, das mich zwar interessiert, von dem ich mir aber nicht sicher bin, ob es mir gefallen wird.
    Ich würde eine Gebrauchtbörse bei Jokers sicherlich nutzen.
    Grüße
    Sonja

  2. Sylvia Hubele

    Ich kaufe im Internet Bücher. Aber keine neuen. Die bestelle ich telefonisch bei dem örtlichen Buchhändler meines Vertrauens, weil ich ihn mag und weil ich weiß, dass er in seinem kleinen Laden nicht alle meine Wünsche vorrätig haben kann.
    Im Internet ersteigere ich Bücher, die ich kenne und die ich auch gerne hätte. Aber keine, die mir unbekannt sind… Meist hab ich sie irgendwo mal lesen können und musste sie leider zurückgeben… selber haben! Ist so ein Wunsch.
    Eine Gebrauchtbuchbörse von Jokers würde ich nutzen, auch wenn es – geringe – Einstellgebühren gäbe, da bin ich mir ganz sicher.

    mit freundlichen Grüßen
    Sylvia Hubele

  3. Christian Strobel

    Ich kaufe im Net Bücher, nach denen ich schon lange suche und gesucht habe, lasse mich auch inspirieren, wenn ich bei meiner Suche ein neues mir bisher unbekanntes Buch eines geschätzten Autors antreffe. Da greife ich schon mal blind zu und lasse mich überraschen. Oft ist es auch so, daß ich bei Ebay über ein Buch stolpere und es dann weitaus günstiger als zu dem bei Ebay geforderten Einstandspreis z. B. bei Booklooker oder Abebooks gefunden habe, zumal die in der Regel dort geforderten Versandkosten immer sachgerecht sind und man nicht der bei Ebay beliebten Abzocke über Versandpreise ausgesetzt wird.

    Auch zum Verkauf von z.B. nicht mehr benötigten Fachbüchern, aber auch von Belletristik nutze ich die o.g. Portale. Auf diese Weise erhält man für seine Bücher auf alle Fälle mehr, als wenn man sie einem (Fach)Antiquariat anbietet; logisch, denn der Antiquar muß ja auch von irgendetwas leben.

    Da mein örtlicher Buchhändler (Weiland) sich schon mehrmals als inkompetent und unflexibel erwiesen hat und da das dort angebotene Prämien-Punkte-System unattraktiv ist, bestelle ich auch aktuelle Neubücher dann lieber im Net bei Booxtra, nehme die dort gebotenen Prämienpunkte mit und erhalte das Buch auch noch frei Haus mit der Post geliefert.

    Eine Gebrauchtbuchbörse bei Jokers wäre absolut begrüßenswert; ich würde sie auf alle Fälle ausprobieren, auch wenn es u. U. für das Einstellen von Büchern geringe Gebühren kostete.

    Grüße an alle Bibliophilen und Bibliomanen im Lande!

    Christian

  4. Ulla Brandfass

    Ich kaufe meine Bücher im Internet, weil der Weg in die nächste Buchhandlung sehr weit ist. Außerdem versuche ich immer erst, die Bücher gebraucht und günstig zu bekommen. Ich würde die Gebrauchtbücherbörse bei Jokers intensiv nutzen, weil ich es fast nicht übers Herz bringe, Bücher ins Altpapier zu geben. Aber aus Platzgründen bin ich immer wieder gezwungen, Bücher auszusortieren. Ich verkaufe auch schon Bücher über amazon (weil ohne Einstellgebühr) aber es ärgert mich sehr, dass amazon a) den Käufern pro Buch 3€ Porto aufdrückt, davon das meiste behält und b) so hohe Provisionen pro Gebraucht-Buch kassiert. Bei ebay geht´s halt ins Geld durch die Einstellgebühren, die fällig werden, auch wenn das Buch nicht verkauft wird…
    Also – wann geht´s los???
    Viele Grüße
    Ulla

  5. Gerlinde

    Ich bestitze eine Menge gebrauchter Bücher, die ich per Internet bestellt habe, weil ich dachte, dass sie mich interessieren könnten. Auch bei neuen Büchern hatte ich mich das eine oder andere Mal getäuscht, was mein Interesse an dem Inhalt anbelangt.

    Somit habe ich einige Bücher im Regal stehen, die ich mental als, na ja… “zum Verschenken” oder “nicht meinem Weltbild entsprechend” oder “Sachbuch nicht mehr benötigt” oder … gekennzeichnet.

    Und genau diese Bücher warten noch immer darauf, die Besitzerin zu wechseln, aber dafür hatte ich bisher keine Zeit zum Aussortieren und die Prozedur bei ebay ist mir zu kompliziert und aufwendig.

    Sollte jedoch eine Gebrauchtbuchbörse bei Jokers eingerichtet werden, kann ich mir vorstellen, diese auch zu nutzen.

    Liebe Grüße von
    Gerlinde

  6. Rolf Gajewski

    Die Einführung einer Gebrauchtbuchbörse fände ich sehr gut! Auch mit kleiner Gebühr. Warum soll Amazon alles alleine verdienen?

  7. Rudolf Angeli

    Eine Gebrauchtbuchbörse bei Jokers fände ich super. Zur Abgenzung und Unterscheidung zu den anderen Plattformen müsste eine Möglichkeit gefunden werden, beiden, dem Anbieter und dem Nachfrager, Gelegenheit zu geben, seine Preis-/Wertvorstellung zu nennen, also ein echtes Handeln wie an der Börse zuzulassen.
    Ich bin leidenschaftlicher Büchersammler (im Netz bekannt als ANGELIBRI), Alt-Augsburger, aber zur Zeit in Hamburg lebend. Ich bestelle und verkaufe oder tausche viel im Netz. Leider sind vielfach die Einstellgebühren oder Provisionen der Grossen wie EBAY, Amazon, ABEbooks, etc. immens hoch und machen nur einen reich, nämlich diese amerikanischen Konzerne.
    Warum nicht in Deutschland mit einer Gebrauchtbörse beginnen, die primär das Ziel hat, allen Bücherfreunden zu dienen, und nicht die eigene Profitmaximierung im Vordergrund zu haben. Ich möchte Sie gerne ermutigen, eine solche Plattform “Gebrauchtbörse” zu schaffen, ich wäre sicher einer der ersten Anwender.
    Übrigens zu meinem Büchersammeln sei noch erwähnt, dass meine Hauptsammelrichtung Erstausgaben sind. Das Interesse, Sammeln und Handeln von Erstausgaben (First Editions) ist in den USA und in England seit Jahren ein Riesenthema mit grossem Wachstum. Irgendwie scheint mir dieses Gebiet in Deutschland noch unterbelichtet, ich bin aber sicher, dass der Hype in Deutschland auch bald einsetzen wird, insbesondere wenn mehr Leuten klar wird, dass die stattfindenden Wertsteigerungen auch bei modernen Erstausgaben (nicht nur klassischen, älteren Werken) jegliche Aktien- oder andere finanzielle Anlagesteigerung um Faktoren übertrifft.

    Herzliche Grüsse aus Hamburg an meine alte Heimat.

    Rudolf Angeli
    (ANGELIBRI)

  8. Alex

    Hallo,
    ich lese, seit ich ein Kind bin.
    Besonders gebrauchte Bücher haben für mich einen besonderen Reiz, weil hinter jedem Buch ein Geschichte, ein Mensch steht.
    Eine Gebrauchtbuchbörse habe ich mir schon oft in meiner Nähe gewünscht….

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